Ferienwohnung am Gardasee. Von privat, in Bardolino, bei Antonella und Gerold.
Ferienwohnungen fuer Urlaub bei Antonella & Gerold - Via Fontanon n. 09/10/11 - Bardolino am Gardasee - (VR) - Tel. +39 045 6212147  /  +39 347 2380844 Email :  info@bardolinoferienwohnungen.de - Website www.bardolinoferienwohnungen.de  

Der Gardasee

Inbegriff des Italienerlebnisses

Mildes Klima und üppige mediterrane

Vegetation

Die   Gardasee   Region   zählt   ohne   Zweifel   zu   den   schönsten und   beeindruckensten   Naturregionen   Europas.   Allein   der Anblick des Sees war bereits Goethe einen Umweg wert. Uns     Nordeuropäern     erscheint     der     Gardasee     nach     der mühsamen    Überquerung    der    Alpen    seit    jeher    wie    ein Vorgeschmack    auf    das    Paradies.    Das    milde    Klima,    die üppige   mediterrane   Vegetation   und   malerische   Dörfer   vor einer    imposant    in    den    Himmel    ragenden    Berglandschaft, die   dann   doch   in   ein   sanftes   mit   Wein   und   Olivenbäumen bewachsenes   Hügelland   übergeht   –   das   alles   ist   bis   heute schlicht   der   Inbegriff   des   romantischen   Italiens,   dem   „Land, in dem die Zitronen blühen“. Mit   52   km   Länge,   einer   Tiefe   von   bis   zu   346   Metern   und einer   Ausdehnung   von   knapp   370   km²   ist   er   der   größte   See Italiens.   An   seiner   breitesten   Stelle   misst   er   17   km   und   für die   158   km   lange   Umrundung   des   Sees   sollte   man   mit   dem Auto eine reine Fahrzeit von 3 bis 4 Stunden berechnen. Benacus,   wie   der   See   von   den   Römern   genannt   wurde,   hat unzählige    Herrscher    gesehen,    die    dem    See    vielfältigste architektonische   Zeugnisse   hinterlassen   haben.   Wer   noch nie   am   Gardasee   Urlaub   gemacht,   hat   sollte   wissen,   dass   der nördliche      Teil      des      Sees      sich      in      seinem      Charakter grundsätzlich   vom   südlichen   Teil   unterscheidet.   Beide   Teile haben    ihre    Fans    -    und    die    Nähe    der    unterschiedlichen Gebiete diesen ganz besonderen Reiz der Gegend aus.

Der nördliche Gardasee

Der Norden des Sees gleicht auf den ersten Blick einem

schmalen Fjord - wären da nicht die Olivenbäume und

Palmen am Seeufer.

Eingekeilt    zwischen    steil    aufragenden    Berghängen,    weht hier   ein   konstanter   Wind,   der   Segler,   Surfer   und   Kitesurfer aus   ganz   Europa   an   den   See   lockt.   Dementsprechend   trifft man hier viele junge Leute mit Lust auf Aktivurlaub. Das   östliche   Seeufer   wird   vom   Bergrücken   des   Monte   Baldo überragt. Eine einzigartige Alpenflora hat dem 2200 m  
 Ferienwohnung am Gardasee. Von privat, in Bardolino, bei Antonella und Gerold.
  BARDOLINO
PRIVAT FERIENWOHNUNGEN            bei Antonella &  Gerold  
hohen    Bergrücken    den    Beinamen    „Garten    Europas“    eingebracht.    Monte    Baldo    und    der    Naturpark    der    Brescianer    Alpen    auf    der gegenüberliegenden   Seeseite,   sowie   die   sich   nördlich   anschließenden   Gipfel   des   Garda   Trentino   gelten   als   ausgesprochene   Wander-   und Outdoor-Paradiese. Es gibt fantastische Möglichkeiten zum Klettern, Mountainbiken, Paragliding, Canyoning und zu vielem mehr. Die   frische   Bergluft   zieht   aber   auch   ältere   Urlauber   an.   Im   Sommer   sind   die   Temperaturen   hier   etwas   angenehmer   als   am   südlichen Gardasee,   es   lassen   sich   herrliche   Bergwanderungen   unternehmen   und   Orte   wie   Malcesine   oder   Limone   sul   Garda   haben   einen   ganz eigenen mediterranen Reiz, der Lust macht, einfach in aller Ruhe mal ein Gläschen Wein zu trinken.

Der südliche Gardasee

Der   südliche   Gardasee   steht   in   lieblichem   Kontrast   zur   Schroffheit   der   nahen   Berggipfel.   Sanfte   Hügel   mit   grünen   Weinbergen   und Olivenhainen blicken auf ein breites Seeufer mit leicht zugänglichen Badestränden. Sogar das Wasser ist hier wärmer als im Norden. In   dieser   Gegend   befinden   sich   herrschaftliche   Villen,   umgeben   von   Zypressen,   Bougainvillea,   Oleander   und   Palmen.   Versteckt   in   den Hügeln   liegen   traditionsreiche   Weingüter;   die   Reste   römischer   Villen   zeugen   von   einer   genussvollen   Lebenskultur,   die   dieses   Seeufer   seit eh   und   je   geprägt   hat.   Wahrzeichen   dieser   Kultur   ist   die   Halbinsel   von   Sirmione,   die   wie   ein   schmaler   Steg   bis   weit   in   den   See hineinragt. In der gesamten Region befinden sich traumhafte Golfplätze und tolle Möglichkeiten für Radtouren und Pferdeausritte. Orte   wie   Desenzano   und   Bardolino   bieten   gute   Gelegenheiten   für’s   Shopping   und   unzählige   Bars   laden   zum   Ausspannen   ein.   Zwischen Peschiera   und   Lazise   liegt   mit   Gardaland   und   Canevaworld   die   beliebteste   Freizeitparklandschaft   Italiens   und   Anziehungspunkt   für   viel Familien,   die   gerne   das   große   Campingplatz-   und   Ferienappartementangebot   der   Region   nutzen.   Das   Südufer   ist   sowohl   per   Bahn,   als auch mit dem Auto hervorragend an die umliegenden Städte angeschlossen, darunter Verona, Brescia, Mantua und Venedig.

Kleine Einführung in die Geschichte des Gardasees  

Frühgeschichte bis Antike

Die   ersten   Zeugnisse   einer   Besiedlung   des   Gardaseegebietes   gehen   auf   die   Zeit   von   2.000   v.Chr.   zurück   –   die   Bronzezeit.   Pfahlbauten bei   Malcesine   und   Pai   und   frühgeschichtliche   Felszeichnungen   sind   heute   noch   am   Monte   Baldo   und   den   Nebentälern   des   Gardasees   um den Ledrosee und den Tennosee zu bewundern. Ligurier, Veneter, Etrusker und Gallier besiedeln in Folge den See bis zur Eroberung durch die Römer um das Jahr 200 v.Chr.

Römer

Mit   der   Eroberung   durch   die   Römer   wird   der   Gardasee   Teil   der   römischen   Provinz   Gallia   Cisalpina.   Bis   zum   Fall   des   Römischen   Reiches um   500   n.Chr.   werden   vor   allem   am   südlichen   Seeufer   zahlreiche   Villen   und   Thermalbäder   errichtet.   Der   heutige   Gardasee   erhält   von den Römern den Namen Lacus Benacus.  

Langobarden, Karl der Große und die Herrschaft der Scaliger

Mit   dem   Fall   des   Römischen   Reiches   übernehmen   erst   die   Langobarden   die   Vorherrschaft   in   der   Gegend,   dann   Frankenkönig   Karl   der Große,   der   seinen   Sohn   zum   König   Italiens   erklärt.   Verona   wird   zu   einer   bedeutenden   Stadt   in   einer   unruhigen   Zeit,   in   der   die   Familie der   Scaliger   ihre   Herrschaft   über   den   See   ausübt.   Zahlreiche   Burgen   entlang   der   Küste,   die   noch   heute   ihre   Faszination   auf   die   Besucher ausüben,   stammen   aus   der   Zeit   der   Scaliger.   Die   Herrschaft   der   Skaliger   endet   mit   dem   Machtkampf   zwischen   Mailand   und   Venedig,   aus dem schließlich Venedig siegreich hervorgehen wird.

Republik Venedig

Nach   einer   spektakulären   Seeschlacht   auf   dem   Gardasee   zwischen   Mailand   und   den   Truppen   der   Republik   Venedig   fällt   mit   Ausnahme der    Nordspitze    das    gesamte    Gardaseegebiet    an    die    Venezianer.    Um    das    Jahr    1400    bricht    damit    für    den    Gardasee    eine    Zeit    des Wohlstands   an.   Die   Verbindung   zu   der   mächtigen   Städterepublik   beflügelt   den   Handel   von   Verona   ausgehend   rund   um   den   See.   Die glückliche Verbindung hinterlässt zahlreiche architektonische Zeugnisse, die heute noch den Charakter vieler Seeorte ausmachen.

Napoleon

Mit   der   Ankunft   Napoleons   im   Jahr   1796   wird   in   der   Region   ein   neues   Kapitel   aufgeschlagen.   Napoleon   erobert   die   Lombardei   und Venedig,   Verona   und   der   Gardasee   werden   zur   Kriegsbeute   und   zum   Zankapfel   zwischen   Frankreich   und   Österreich.   Verona   und   das Gardaseeostufer   fallen   letztendlich   an   Österreich   und   kehren   erst   1866   mit   der   Neugründung   des   Königreichs   nach   Italien   zurück.   Die Nordspitze des Sees verbleibt weiterhin in der K&K-Monarchie.

Italienische Unabhängigkeit und Rotes Kreuz

Am   Südlichen   Gardasee   kommt   es   im   Jahr   1859   zur   entscheidenden   Schlacht   für   die   italienische   Unabhängigkeit.   Bei   Solferino   und   San Martino   steht   die   Österreichische   Armee   einer   Allianz   von   Italienern   und   Franzosen   gegenüber.   Über   40.000   Mann   bleiben   auf   dem Schlachtfeld   zurück   und   werden   notdürftig   ohne   Rücksicht   auf   Herkunft   und   Nationalität   von   der   Zivilbevölkerung   gepflegt.   Dieser Moment der spontanen Hilfsbereitschaft ist die Geburtsstunde des Internationalen Roten Kreuzes.

1.Weltkrieg

Der   1.Weltkrieg   wird   als   erbitterter   Stellungskrieg   in   den   Bergen   rund   um   das   nördliche   Gardaseeufer   geführt.   Zu   Kriegsende   muss   sich Österreich komplett vom Gardasee zurückziehen und die Gebiete an Italien abtreten.

Salò und Mussolini

Noch   einmal   wird   der   Gardasee   Schauplatz   der   Geschichte,   als   der   italienische   Diktator   und   Hitler-Verbündete   Benito   Mussolini   auf   dem Rückzug    vor    den    Alliierten    Truppen    in    Salò    die    „Faschistische    Sozialrepublik“        ausruft.    Die    international    niemals    anerkannte „Marionettenrepublik“    verschwindet    allerdings    mit    der    Niederlage    Mussolinis    und    Hitlerdeutschlands    keine    2    Jahre    nach    seiner Ausrufung.

Gardasee heute

Der   Gardasee   hat   sich   nach   Ende   des   2.Weltkries   schnell   zu   einer   der   beliebtesten   Tourismusregionen   Europas   entwickelt,   was   der Gegend   einen   gewissen   Wohlstand   beschert   hat.   Auch   heute   noch   sind   die   verschiedenen   Kulturen   spürbar,   die   das   Ufer   des   Sees säumen. Mit Brescia, Verona und Trento teilen sich heute 3 sehr unterschiedliche Provinzen den See auf friedliche Art und Weise.